Geschichte

Als der Turnverein im Jahre 1974 die Ottersheimer Vereine und Gemeinschaften zur 1. Handball-Dorfmeisterschaft aufrief, schlug die Geburtsstunde der "Sportlichen Sänger". Die Sängermannschaft wurde im Laufe der Jahre zu einer festen Größe und zu einem belebenden Element der alljährlichen sportlichen Meisterschaften in Ottersheim, insbesondere in der traditionellen Sportart Handball.
Die Sportlichen Sänger grüßen die Gegnerische Mannschaft bei einem Spiel der Fußball-Dorfmeisterschaften mit einem Grußgesang.
Die Hälfte der Mannschaft, nämlich Alois Müller, Raimund Föhlinger, Ludwig Röhrig, Werner Föhlinger und Franz Horder, haben über 25 Jahre, teilweise bis zu 30 Jahren ununterbrochen an der Handball-Dorfmeisterschaft teilgenommen. Das ist unerreicht und wird auch in Zukunft kaum zu toppen sein. Auch die weiteren derzeitigen Teammitglieder Wolfgang Gaab, Lothar Disque, Benno Dotterweich, Manfred Winkelblech und Gerald Hilsendegen sind überwiegend schon seit Jahrzehnten dabei. Ein Dankeschön an dieser Stelle im Übrigen an all diejenigen, die in einer ein- oder mehrjährigen Episode das Sängerteam verstärkt haben.
Die sportliche Bilanz kann sich sehen lassen. Über 15 Mal standen die "Sportlichen Sänger" im Halbfinale oder Endspiel der Handball-Dorfmeisterschaft, oftmals untschätzt. 3 Mal - 1974, 1975 und 1979 - wurden wir Dorfmeister. Über 10 Jahre hinweg stellten die "Sportlichen Sänger" mit Wolfgang Gaab den Torschützenkönig, zuletzt 1998.
Seine Vielseitigkeit bewies das Team bei den Teilnahmen an den Dorfmeisterschaften in anderen Sportarten, so z.B. im Fußball, im Tischtennis (eine Endspielteilnahme), im Tennis (eine Endspielteilnahme) und im Angeln (Dorfmeister bei dem letztmals im Jahre 1988 ausgetragenen Vereinsangeln).
Ein Sänger bei den Angeldorfmeisterschaften beim Angeln.
Im Jahre 2003 nahmen die "Sportlichen Sänger" letztmals an der Handball-Dorfmeisterschaft teil, nachdem die Hälfte des Teams die "50" überschritten hatte und die andere Hälfte im Vergleich zu den Gegenspielern auch nicht mehr taufrisch waren. Nostalgie und weniger sportliche Höchstleistungen sind mittlerweile das Ergebnis biologisch bedingter Zwänge, Logik und Vernunft. Und so hat sich unser Jahresprogramm etwas verändert. Zu unseren heutigen Aktivitäten gehören die Wahrnehmung wichtiger Termine (z.B. runder Geburtstage), sportliche Radtouren, die Präsenz bei der Tour de France und ein gelegentlicher Besuch der Gockelburg. Vorgesehen ist auch noch die Teilnahme bei den Tennismeisterschaften, hier kam es lediglich im vergangenen Jahr durch ein technisches Versehen des Ex-Managers zu einer Fehlanzeige.
Die Sportlichen Sänger im Bürgerhaus bei einem Ständchen.
Die Sportlichen Sänger auf dem Fahrrad bei einer Radtour.
Die Sportlichen Sänger an ihrem Stand am Rand der Tour de France 2005.
Die Sportlichen Sänger beim Feiern.
Wir erinnern nicht zuletzt gerne an unsere "Sturm- und Drangzeit", so z.B.

  • an die regelmäßigen Freitags-Trainingseinheiten das Jahr über bis gegen Mitternacht zur Festigung der körperlichen Ertüchtigung und des leiblichen Wohls
  • an mitternächtliche Ständchen mit Erfolgserlebnissen
  • an unsere "Etwas-Feste" mit Geschicklichkeits- und Ratespielen, bei denen jeder "Etwas" gewinnen konnte
  • an guten Ausgang gefährlicher Situationen. So blieben gelegentliche Malheurs, wie z.B. bei einer nächtlichen Heimfahrt mit dem Fahrrad ohne dauerhafte Schäden.
  • an die Teilnahme am 24-Stunden-Schwimmen des Offenbacher Schwimmvereins, bei der wir sogar einmal bei optimalen Rahmenbedingungen - mit Zeit, Essen und Trinken - den 2. Mannschaftsplatz erreichten, da mehrere Akteure die Nacht über 10.000 Meter und mehr absolvierten.

Der 1. Vorsitzende der Vereinigten Sänger, Herbert Schlindwein, bedankt sich bei allen, die in den vergangenen drei Jahrzehnten den Verein bei sportlichen Einladungen gut und würdig vertreten haben.


Letzte Aktualisierung am 15.07.2006

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